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Rother Ochsen in Stein am Rhein

Bis 1615 nur Ochsen genannt. "Roth" wurde der "Ochse" erst bei der Bemalung 1615. Eines der ausdruckvollsten und eindrücklichsten Häuser am Platz zusammen mit den Häusern: "Vorderer Krone", "Weisser Adler", "Steinerner Trauben" und "Sonne".
Das gilt für das Äussere wie das Innere. Markant sind Steinbau, seine Höhe, sein verzierter Steinerker, seine gotischen Staffelfenster, seine Wandmalereien, sein unregelmässiger Grundriss und seine Struktur mit Vorder- und Hinterbau. Das genaue Baujahr ist nicht bekannt, wie bei den meisten Steiner Häusern. Der Rothe Ochsen gehört zu den ältesten Häuser der Stadt, entsprechend der Stadtent- wicklung. 1395 erstmals erwähnt, im Jahr 1446 in einer Urkunde als Wohn- und Wirtshaus verbrieft und bis heute geblieben.
Älteste Taverne von Stein am Rhein mit dem Ambiente früherer Tage. Malereien 1913 von Frau L. Rippmann und August Schmid, beide von Stein am Rhein.
Kurz vor 1600 im Besitz von Georg Schmid, Bannerherr, Säckelmeister und Schultheiss. Dann in der Handelsfamilie Schmid für über 150 Jahre. Zur Familie gehörte der Freiherr Johann Rudolf Schmid. Diese Familie nimmt um 1615 auch Umbau und Renovation vor, namentlich am Erker und der Bemalung. Keine Aufstockung in Fachwerkbau wie anderswo. Es wurde nur wenig verändert.
Mit dem Zusammenbruch der Alten Eidgenossenschaft 1798 wandelte sich die Lage von Stein am Rhein grundlegend. Es war vor allem der Verlust des Grossen Zolls, der die Stellung als Handels- und Marktplatz massgeblich beeinträchtigte.
Einen weiteren schweren ökonomischen Rückschlag erlitt die Stadt 1920 mit dem Konkurs der Spar- und Leihkasse Stein am Rhein. Betroffen waren Kleinsparer wie auch Unternehmer. Die Folge davon waren Auswanderung und der Wegzug finanzkräftiger Familien, die ihre Häuser an Fremde verkauften. Das Haus Rother Ochsen ist seit 1900 in privater Hand.
Viele bekannte Zeitgenossen (Schriftsteller, Generäle, Professoren, Politiker, Unternehmer, Dirigenten, Musiker - die Liste ist fast ohne Ende) tauchten hier lange Zeit aber nicht nur ihre Feder in der Tinte, sondern auch ihre Lippen in den Rotwein…..
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen gemütliche Stunden in unserer Weinstube.
Zum Wohl, Santé! Salute! Viva! Cheers! Salud! Saúde! Gëzuar! Shereve! Genatsoot! Vashi! Osasuna! Iermat! Na zdrave! Gom bui! Gan bei! Skål! Terviseks! Kippis! Vakhtanguri! Jámas! Kasugta! Mahalu! Le'chájim! Mubarik! Op uw gezonheid! Selamat minum! Sláinte! Skål! Kanpai! Mazel tov! Uz veselibu! Kesak! I sueikata! Sacha! Aviva! Mogba! Skål! Salam ati! (Na) zdrowie! Tim-tim! Noroc! Vashe zdorovie! ivjeli! Auguryo! Mabuhay! Chokdee! Na zdraví! Serefe! Egészségére! Djam! Iechyd da!

Ihr Gastwirt
Roberto de Càrdenas

weinstube@rother-ochsen.ch     0041 +52 741 23 28

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